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Magnetresonanz­tomographie (MRT), auch Kernspin­tomographie

Die Kernspintomographie, auch als Magnetresonanztomographie bezeichnet, ist ein modernes diagnostisches Untersuchungsverfahren, das Schnittbilder des menschlichen Körpers in einem Magnetfeld ohne Einsatz von Röntgenstrahlen erstellt.

MRT mit größerer Öffnung

In unserer Praxis betreiben wir einen Ganzkörperscanner der neuesten Generation (Siemens "AERA") mit einer extra weiten Öffnung von 70cm. Die MRT-Diagnostik wird dadurch insbesondere für Patienten mit Platzangst einfacher und bequemer als je zuvor.

Praxis am Südwall Celle - Kernspintomographie (MRT) Kernspintomograph (Siemens Magnetom Aera)

Hauptanwendungen

  • Gehirn, Schädel
  • Gelenke, Knochen, Weichteile
  • Leber, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Nebennieren, Gebärmutter, Eierstöcke, Prostata
  • Stützapparat
  • Sämtliche Weichteile
  • Die MR-Mammographie liefert eine gute diagnostische Ergänzung zur Mammographie und Ultraschalluntersuchung.

Ist die Untersuchung schädlich?

Bei einer Kernspintomographie wirken elektro- magnetische Felder auf den menschlichen Körper; die Stärke wird jedoch so gering gewählt, dass bei korrekter Durchführung der Untersuchung bisher keine Schädigungen bekannt wurden.

Wie verläuft eine MRT-Untersuchung?

Jede MRT-Untersuchung besteht aus mehreren Einzelmessungen, den sogenannten Sequenzen. Die Untersuchungszeit hängt von der Fragestellung ab.

Der Patient wird auf einer Liege positioniert und je nach zu untersuchendem Körperbereich gelagert und vorbereitet. Zur Vermeidung von Bewegungsartefakten (Verwackelungen) muss der Patient absolut ruhig liegen. Eine kleine Bewegung, ein kurzes Kratzen oder gar Zurechtlegen während einer Messsequenz kann die gesamten Bilddaten unbrauchbar machen. Eine Messwiederholung kostet Zeit, die der Patient länger im Gerät liegen muss. In Einzelfällen ist der Einsatz von Beruhigungsmitteln ratsam.

Für einen Teil der Anwendungen und bestimmten Fragestellungen ist die intravenöse Gabe eines Kontrastmittels erforderlich, das sehr gut vertragen und über die Nieren wieder ausgeschieden wird.
Während der Untersuchung liegt der Patient in einem Magnetfeld. Zur Signal- bzw. Bilderzeugung werden Hochfrequenzimpulse benutzt.

Daraus leiten sich Vorsichtsmaßnahmen ab:

  • Mitgeführte lose Metallgegenstände wie Uhr, Schlüssel, Münzgeld, Feuerzeug, Schmuck, Gürtel und insbesondere Karten mit Magnetstreifen (z.B. Scheckkarten) müssen vor der Untersuchung abgelegt werden.
  • Herzschrittmacher oder im Körper vorhandene Metallteile oder Implantate bzw. Prothesen, wie z.B. Gefäßstents, sind dem Personal oder dem Arzt vor der Untersuchung anzuzeigen.
  • Patienten mit Herzschrittmachern sind derzeit noch generell von der Untersuchung ausgeschlossen.

Warum ist die Röhre so eng?

Die Bildqualität hängt in hohem Maße von der Homogenität des Magnetfeldes im Untersuchungstunnel (Röhre) ab. Je weiter der Abstand zum Körper des Patienten ist, desto schwieriger ist es, Bilder von hoher Aussagekraft über die kranke Körperregion zu erhalten.
Der Patient wird in den Untersuchungstunnel des Gerätes hineingefahren. Die „Röhre“ ist auf beiden Seiten geöffnet und wird gut durchlüftet. Die Patienten erhalten eine Art Klingel, mit der sie sich bemerkbar machen können. Außerdem gibt es eine Sprechanlage, mit der Patient und Arzt oder Arzthelferin kommunizieren können.

Geräusche während der Untersuchung

Während der Messsequenzen erzeugt das MR-Gerät Geräusche, die nur kurz als unangenehm empfunden und dann aufgrund ihrer Monotonie nicht mehr wesentlich wahrgenommen werden.
Patienten erhalten vor der Untersuchung einen Ohrschutz. Wir haben allerdings auch schon erlebt, dass Patienten während der Untersuchung eingeschlafen sind.

Kontakt

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